Unterhaltsrechtliche Leitlinien (Stand: 01.01.2017)

Die Unterhaltsleitlinien der Familiensenate der Oberlandesgerichte dienen bei der Bemessung des Kindesunterhalts, Ehegattenunterhalts, Elternunterhalts und Unterhaltsansprüchen von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt als Orientierungshilfe für den Regelfall. Sie bedürfen hinsichtlich der Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Einzelfall der Überprüfung,

Über den gesamten Inhalt der in den verschiedenen OLG-Bezirken geltenden Unterhaltsrechtlichen Leitlinien können Sie sich hier informieren:

OLG Naumburg Unterhaltsrechtliche Leitlinien (Stand: 01.01.2017) 

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Braunschweig (Stand: 01. Januar 2017)

Unterhaltsleitlinien des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (Stand 01.01.2017) 

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen Stand 1. 1. 2017 

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Celle Stand 1. Januar 2017

Unterhaltsleitlinien des Oberlandesgerichts Dresden, Stand 01.01.2017

Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg (Stand 1.1.2017)

Leitlinien des Oberlandesgerichts Hamm zum Unterhaltsrecht Stand: 01.01.2017

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Koblenz (KoL) Stand 01.01.2017

Unterhaltsleitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Köln Stand 01.01.2017

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Oldenburg Stand 01. Januar 2017 mit Düsseldorfer Tabelle

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Rostock (Stand: 01.01.2017)

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Senate für Familiensachen bei dem Saarländischen Oberlandesgericht Stand 1. Januar 2017

Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts (Stand: 01.01.2017) 

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland (SüdL) Oberlandesgerichte Bamberg, Karlsruhe, München, Nürnberg, Stuttgart und Zweibrücken Stand 1.1.2017

Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Thüringer Oberlandesgerichts Stand: 01.01.2017

Düsseldorfer Tabelle 2017 (Stand 01.01.2017)

 

DÜSSELDORFER TABELLE

Stand: 01.01.2017

A. Kindesunterhalt

 

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen (Anm. 3, 4)

Altersstufen in Jahren
(§ 1612 a Abs. 1 BGB)

Prozent-satz

Bedarfskontroll- betrag (Anm. 6)

       

0–5

6–11

12–17

ab 18

   

Alle Beträge in Euro

1.

 

bis 1.500

 

342

393

460

527

100

 

2.

1.501

-

1.900

360

413

483

554

105

1.180

3.

1.901

-

2.300

377

433

506

580

110

1.280

4.

2.301

-

2.700

394

452

529

607

115

1.380

5.

2.701

-

3.100

411

472

552

633

120

1.480

6.

3.101

-

3.500

438

504

589

675

128

1.580

7.

3.501

-

3.900

466

535

626

717

136

1.680

8.

3.901

-

4.300

493

566

663

759

144

1.780

9.

4.301

-

4.700

520

598

700

802

152

1.880

10.

4.701

-

5.100

548

629

736

844

160

1.980

   

ab 5.101

nach den Umständen des Falles

                           

Hinweis:

Durch den Gesetzgeber wurde eine Erhöhung des Kindergeldes zum Beginn des Jahres 2017 angekündigt. Die Entscheidung über die Erhöhung des Kindergeldes ist für Mitte Dezember 2016 vorgesehen. Sobald das Kindergeld für 2017 endgültig feststeht, werden auch die Anmerkungen zur neuen Düsseldorfer Tabelle veröffentlicht werden. Veröffentlicht werden dann auch die aktualisierten "Zahlungsbetragstabellen", welche den Unterhalt nach Abzug des hälftigen bzw. bei volljährigen Kindern des vollen Kindergeldes ausweisen. Ebenso werden dann die Rechenbeispiele angepasst.

Im Übrigen bleibt die Düsseldorfer Tabelle 2017 gegenüber der Tabelle 2016 unverändert. Dies gilt auch für die Anmerkungen zur Tabelle. Der dem Untersschuldner zu belassende Selbstbehalt ändert sich nicht, nachdem dieser zum 01.01.2015 angehoben worden ist.

Düsseldorfer Tabelle Stand 01.01.2017

Düsseldorfer Tabelle Stand: 01.01.2016 mit Anmerkungen


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